Let’s go surfing – Back to beautiful Bali

Wenn ich einen Ort finde, an dem es mir richtig gut gefällt, dann bin ich eine treue Seele. Dann möchte ich am liebsten gleich dort hinziehen oder zumindest so schnell wie möglich wieder dorthin zurückkehren und genau dort weiterreisen, wo ich das letzte Mal aufgehört habe. Ein solcher Ort ist für mich die indonesische Insel Bali. Für mich ist dieser Fleck auf der Erde magisch und hat einfach eine wahnsinnig bunte Vielfalt zu bieten. Bali war deswegen definitiv das abschließende Highlight von Samys und meinem vier-wöchigen Südostasientrip.

Unsere ersten vier Nächte haben wir im Inselinneren, im kleinen Örtchen Ubud verbacht. Hier haben wir uns die vier Tage einfach Treiben lassen. Tagsüber wurde entweder an unserem kleinen, ruhigen Pool mit Blick auf die Reisfelder relaxt oder wir sind durch das Örtchen und die vielen kleinen Boutiquen gebummelt. Natürlich haben wir auch den Affen im Sacret Monkey Forest einen Besuch abgestattet. Gegen Abend, als es dann nicht mehr ganz so heiß war, sind wir durch die grünen Reisfelder spaziert und auf Kokospalmen geklettert. Besonders begeistern konnten wir uns in Ubud vor allem für das kulinarische Angebot. Sehr zu empfehlen sind übrigens die Art Kafe Bar in der Monkeyforest Street mit Wohnzimmerfeeling, das Melting Wok, ein charmantes kleines Restaurant mit täglich wechselnder Karte, und das Fair Warung Balé – das Essen und die Stimmung waren spitze und mit einem Besuch in dem Restaurant unterstützt man sogar noch ein soziales Projekt. Für einen guten Zweck isst es sich natürlich besonders gut!

Ubud

Sonne, Strand und Surfen – so lässt sich die zweite Hälfte unserer Balireise zusammenfassen. Fünf Tage lang, haben wir uns in den Wellen ausgetobt. Und das manchmal schon vor Sonnenaufgang. Natürlich haben wir es immer wieder bereut, als der Wecker uns morgens um 4.30 Uhr aus dem Bett geklingelt hat. Allerdings war das aber sofort vergessen als wir mit den Boards im Wasser waren und mit dem Sonnenaufgang den Wellen entgegen gepaddelt sind. Den restlichen Tag nach dem Surfkurs haben wir dann in unserem traumhaft schönen und gemütlichen Surfcamp (Rapturecamp) entspannt, einen Roller gemietet um ein wenig den Süden zu erkunden und den Sonnenuntergang im Single Fin in Uluwatu bestaunt. Wer in der Gegend ist, dem kann ich nur ans Herz legen dort kurz vor Sonnenuntergang auf einen Cocktail vorbeizuschauen. Die Stimmung dort ist echt magisch und neben der orange-roten Abendsonne, die langsam im Meer versinkt, gibt es zudem noch viele, viele Surfer in den Wellen zu bestaunen. Sonntags ist im Single Fin übrigens große Sunday Session. Da ist dann richtig was los. Es gibt DJs und ne Liveband. Getanzt wird unterm Sternenhimmel und das Rauschen der Wellen im Hintergund gibt dazu den Beat vor. War für uns defivnitv ein Highlight.

Padang Padang & Rapture Surfcamp

Hier sind wir untergekommen:
Ubud: Uma Sari Cottage
Padang Padang: Rapture Camp Bali

Ich würde gerade am Liebsten gleich wieder meinen Rucksack packen und dorthin zurückfliegen.
Packen muss ich tatsächlich in den nächsten Tagen. Und in den Flieger werde ich auch steigen. Auf meinem Flugticket steht dann allerdings nicht Bali als Zielort, sondern Frankfurt. Am Montag ist es tatsächlich schon so weit. Meine zehn Monate im Land des Lächelns gehen ganz stark dem Ende entgegen und ich muss so langsam Abschied nehmen. Seit dem August durfte ich hier natürlich noch eine Menge wunderbarer Dinge erleben. Ich hatte auch noch einmal ordentlich Besuch. Das ist auch ein Grund dafür, warum ich nur sehr langsam mit dem hochladen der Fotos und Reiseberichte vorankomme. Es gibt also auf jeden Fall noch eine Menge zu berichten.
Jetzt werde ich allerdings erst noch einmal meine letzten 5 Tage in Bangkok genießen. Und dann freue ich mich schon darauf euch ganz bald wieder zu sehen!

Bis ganz bald!

 

 

Inselhopping im Golf von Thailand: Koh Phangan & Koh Tao

Zurück aus Vietnam, hat in Bangkok schon der nächste liebe Besuch auf uns gewartet. Caro und Christopher aus Graz haben meinen 10-monatigen Thailand-Aufenthalt zum Anlass genommen, hier selbst ihren Sommerurlaub zu verbringen und einen Teil der Zeit gemeinsam mit Samy und mir zu reisen. Nach einem wunderbar freudigen Wiedersehen in Bangkok, haben wir uns am nächsten Morgen dann gemeinsam gleich auf den Weg in den Süden gemacht. Ziel der Reise: die kleine, tropische Trauminsel Koh Tao.  Mit der Fähre haben wir vorher noch einen Zwischenstopp auf Koh Phangan eingelegt, wo wir die erste Nacht verbracht haben. Absolut empfehlenswert ist übrigens ein Besuch in der Beach Lounge in Thong Sala auf Koh Phangan. Durch Zufall sind wir an dem kleinen Restaurant, versteckt in einer kleinen Bucht direkt am Strand, vorbeigekommen. Das Glück stand an dem Abend auf unserer Seite und wir haben sogar ohne Reservierung noch einen Tisch bekommen. Die Atmosphäre in der Beach Lounge war wunderschön entspannt und gemütlich und vom Essen mal ganz zu schweigen. Was für ein Genuss! Samy schwärmt heute noch von seinem Barracudafilet…

Hier nun aber ein paar Eindrücke von unserem 5-tägigen Inselhoppingtrip im Golf von Thailand. Es war wunderschön – mehr muss ich dazu eigentlich gar nicht sagen. Wir haben viel unternommen, unglaublich gut gegessen, an traumhaften Stränden die Seele baumeln lassen, noch mehr Gutes gegessen und gemeinsam einfach ganz viel Spaß gehabt. Was kann es Schöneres geben?

Koh Phangan

Sowohl über als auch unter Wasser haben wir bei unserem zweiten Stopp die kleine, tropische Insel Koh Toa für uns erkundet. Ein besonderes Highlight war unser spontaner Tauchschnupperkurs mit Aqua Tao. Was für ein wahnsinnig tolles Gefühl es doch ist, einfach so durchs Wasser schweben zu können und dabei die bunte Unterwasserwelt zu bestaunen.

Koh Tao

Hier sind wir untergekommen:
Koh Phangan: Sabaii Bay Resort
Koh Tao: Koh Tao Toscana

Bunte Lampions, grüne Reisfelder und jede Menge Motoroller – unsere Reise durch Vietnam

Der August war für mich in diesem Jahr ein ganz besonderers toller Monat — es standen nämlich nicht nur drei unglaublich schöne Reisen an, sondern ich hatte diesmal auch eine ganz besondere Begleitung mit dabei: (mein) Samy war den gesamten Monat bei mir zu Besuch.

Begonnen haben wir unseren vier-wöchigen Südostasientrip in Vietnam. Hier sind wir vor allem durch den Norden des Landes gereist. Die ersten zwei Tage haben wir in Hanoi, der Hauptstadt Vietnams, verbacht. Wir haben uns hier einfach durch die lebhaften Straßen der Altstadt treiben lassen, ein paar Sehenswürdigkeiten besichtigt und sind immer wieder über bunte Mäkte und durch kleine Einkaufsgassen gebummelt. Das war allerdings nicht immer ganz so einfach, denn in Hanoi wimmelt es nur so von Motorollern. Um jede Ecke und durch jede noch so enge Gasse knattern die Vietnamesen damit durch ihre Haupstadt. Um als Fußgänger überhaupt die Straße überqueren zu können, mussten wir am Anfang ganz schön viel Mut aufbringen. Irgendwann hieß es für uns dann aber einfach nur „Augen zu und durch und bloß nicht stehen bleiben!“. Es hat dann tatsächlich auch geklappt. Um uns zwischendurch von den chaotischen Straßen Hanois eine kurze Auszeit zu gönnen, sind wir immer wieder in kleine Cafés und Bars geflüchtet und haben bei einer Tasse vietnamese Coffee (cà phê) entspannt. Natürlich haben wir uns auch durch die vietnamesische Küche probiert — mein absoluter Favorit: frische vietnamesische Frühlingsrollen wahlweise mit Fisch oder Shrimps. Die konnte man z.B. ganz lecker im „Highway 4“ essen. Gut gefallen hat uns auch das „Nachtleben“ in Hanoi. Denn gegen Abend verwandeln sich die Gassen der Altstadt in kleine Straßenkneipen. Die Bars packen dann ihre kleinen, bunten Plastiktische und Hocker aus und verteilen sie auf der Straße, es gibt viel zu essen,  noch mehr zu trinken und es herrscht einfach eine wunderbare Atmosphäre.

Hanoi

Nach zwei Tagen knatternden Motorollerwahnsinn in Hanoi, brauchten wir erst einmal ein bisschen Ruhe und haben uns deshalb mit dem Nachtzug in Richtung Norden in das kleine Bergdorf Sa Pa aufgemacht. Mit dem Wetter hatten wir in Sa Pa leider nicht ganz so viel Glück. Es hat fast die gesamte Zeit geregnet. Wir haben dem natürlich getrotzt und am ersten Tag eine Trekkingtour durch die Reisterassen gemacht. Die Aussicht hat sich auch trotz Regen gelohnt — vorbei an Wasserfällen und kleinen Bergdörfern wurden wir von einer einheimische Frau des Hmong-Stammes durch die atemberaubende Landschaft geführt. Am zweiten Tag haben wir dann die Berge auf eigene Faust erkundet. Ausgestattet mit ganzkörper Regencapes sind Samy und ich mit dem Motoroller über kurvige Straßen und holprige Matschpfade im Regen durch die grünen Reisfelder gefahren. Was für ein Erlebenis!

Sa Pa

Raus aus dem Nachtzug und zurück in Hanoi, ging es für uns direkt weiter zur berühmten Ha Long Bay mit ihrer beeindruckenden Kalksteinfelsenlandschaft. Hier haben wir auf einer traditionellen Holzdschunke auch die Nacht verbacht. Tagsüber gab es ein volles Programm: Besichtigung einer Tropfsteinhöhle, Kajaktour, kurzer Zwischenstopp am Strand einer der unbewohnten Inseln, Schwimmen im  jadegrünen Wasser, Thai Chi zum Aufstehen… und zwischendrin wurde uns an Board unserer Dschunke immer wieder ein mehrgängiges Menu mit vietnamesischen Spezialitäten serviert. Für meinen Geschmack war die Tour ein bisschen zu stark durchgeplant. Wir haben die Zeit für uns auf dem Boot mit der tollen Aussicht aber  trotzdem genossen.

Ha Long Bay

Wieder zurück auf dem Festland haben wir uns gleich weiter auf den Weg nach Hoi An, unseren letzten Reisestopp in Vietnam, gemacht. Das kleine Hafenstädtchen hat uns besonders gut gefallen. In Hoi An gibt es wunderschöne historische Gassen zum Flanieren, Restaurants mit unfassbar leckerem Essen direkt am Fluss (wirklich, richtig lecker!) und vielen schönen Einkaufsmäglichkeiten. Nicht umsonst ist Hoi An für sein Schneiderhandwerk und die vielen kleinen Schneidereien bekannt, die dir praktisch über Nacht alles anfertigen, was das Herz begehrt. Das haben wir natürlich auch in vollen Zügen ausgenutzt und uns Anzug, Kleider, Hemden, Blazer, und … maß schneidern lassen. In Hoi An herrschte eine ganz besondere Atmosphäre. Vor allem Abends, wenn man in einem der kleinen Restaurants am Fluß saß und das Treiben, auf den mit vielen bunten Lampions beleuchteten Straßen, beobachten konnte. Im Gegensatz zum wuseligen Hanoi, hat man in Hoi An von lautem Verkehr und schlechter Luft gar nichts mitbekommen. Von unserem Homestay aus wurden uns kostenlos Fahrräder zur Verfügung gestellt, mit denen wir problemlos nicht nur durch Hoi An geradelt sind, sondern auch die Umgebung erkundet haben. An unserem letzten Tag haben wir sogar noch einen Ausflug an den nahegelegen Strand gemacht, um dort noch ein wenig zu relaxen. Die 3 1/2 Tage in Hoi An haben uns richtig gut gefallen und gingen leider viel zu schnell um. Gerne hätten wir noch ein wenig mehr Zeit in dem kleinen Hafenörtchen verbacht. Aber wir mussten ja weiter, denn Thailand und Bali wollten ja auch noch von uns bereist werden…

Hoi An

Hier sind wir untergekommen:
Hanoi: Tu Linh Palace Hotel 2
Sa Pa: Sapa House Hotel
Hoi An: Full House Homestay (kann ich wirklich nur empfehlen!)

6 Tage, 2 Metropolen: Jakarta & Singapur

Im Juni und Juli hatte ich ein wenig mehr für die Uni zu tun. Nichtsdestotrotz habe ich die freien Tage zwischen den Kursen dafür genutzt, Südostasien weiter zu erkunden. Diesmal war ein Städtetrip angesagt, genauer gesagt gleich zwei –  Jakarta und Singapur standen auf dem Reiseplan.

Mein erster Stopp war die indonesische Hauptstadt Jakarta. Hier habe ich meine Cousine Anna und ihre Familie besucht. Es war richtig schön mal wieder ein wenig Familie und Heimat um mich herum zu haben. Gemeinsam haben wir ein paar wirklich schön entspannte Tage verbracht. Da wir uns echt auch schon ein paar Jahre nicht mehr gesehen haben, haben wir die Zeit genutzt bei leckerem Essen oder einem Kaffee zusammenzusitzen und zu qutaschen. Ansonsten wurde auch noch viel gespielt  und vorgelesen — „Auntie Lena“ (so wurde ich immer liebevoll von Henry genannt) wurde da vom kleinen Henry gut in Anspruch genommen🙂 Und natürlich habe ich auch eine kleine persönliche Stadtführung bekommen. Familie im Ausland hat auf jeden Fall seine Vorteile!

Jakarta:

Bevor es dann wieder zurück nach Bangkok ging, habe ich noch einen kleinen Zwischenstopp in Singapur eingelegt und mir zwei Tage lang die Metropole angeschaut. Nach fast fünf Monaten in Bangkok, war der Besuch in Singapur fast schon ein kleiner Kulturschock für mich. Singapur ist hochmodern, wohlhabend, sauber und extrem organisiert — Attribute, mit denen man die anderen südostasiatischen Großstädte wohl eher weniger beschreiben würde.
Ich habe die zwei Tage für mich alleine in Singapur sehr genossen. Vor allem, dass ich hier zur Abwechslung mal wieder richtig viel zu Fuß unterwegs sein und so die Stadt erkunden konnte, ohne dabei ständig darauf zu achten, dass ich nicht in ein Loch trete oder von einem Motorrad umgerast werde. So bin ich gleich am ersten Tag ausgiebig durch den Colonial District spaziert und von dort aus dann noch am Singapore River weiter entlang bis Marina Bay. Zwischendrin bin ich immer wieder durch die luxuriösen Malls gebummelt und habe Schaufenstershopping betrieben (mehr war bei den teuren Luxusstores einfach nicht drin…). Am zweiten Tag habe ich mich dann besonders früh aufgemacht, um zum Botanischen Garten zu fahren — eine riesig große, grüne Oase mitten in der Stadt (noch so etwas, was in Bangkok eher weniger zu finden ist). Hier habe ich dann auch in einem kleinen Café gemütlich gefrühstückt, bevor ich dann weiter zur Orchard Road (Singapurs berühmte Shoppingmeile) und später noch einen Abstecher ins bunte Treiben von Little India gemacht habe.

Singapur:

Hier bin ich in Singapur untergekommen:
Mercury Backpacker’s Hostel

Unfassbar lecker: Thailändisch Kochen – Aroi maak!

Ganz oben auf meiner To-Do-in-Bangkok-Liste stand der Besuch von einer traditionellen Thai-Kochschule. Thailand bietet eine unglaubliche Fülle an leckeren Speisen: Ob Tom Yam Suppe mit Shrimps, Pad Thai, grünes, rotes oder gelbes Curry, gebratener Reis mit Hühnchen, Shrimps oder Seafood oder aber auch nur ein ganz einfacher Glasnudelsalat — ich habe die Thaiküche in den letzten fünf Monaten hier richtig, richtig lieben gelernt. Von den frischen, saftigen Früchten, die es hier an jedem Straßenstand zu kaufen gibt, mal ganz zu schweigen…

Nachdem ich mich also gefühlt bereits durch ganz Bangkok gefuttert habe, war es dann jetzt langsam mal an der Zeit, selbst den Kochlöffel in die Hand zu nehmen und mich in die Geheimnisse der thailädnsichen Küche einweihen zu lassen.

Gemeinsam mit meiner lieben Freundin Lucie haben wir an ihrem letzten Tag in Bangkok einen wahnsinnig tollen Kochkurs bei der Silom Thai Cooking School besucht. Der Kurs war einfach der Knüller — noch nie habe ich so viele Tränen beim Kochen gelacht, unser Kochlehrer war eine laufende Comedy-Show. Gelernt haben wir natürlich auch eine Menge und geschmeckt hat es erst. Mhhhhhhhmmm!

Mit Tim und Evan aus den USA und John aus Kanada, waren wir das perfekte Kochteam, denn wir haben uns auf Anhieb super verstanden und hatten somit eine Menge Spaß zusammen. Ausgestattet mit einem kleinen Weidenkorb ging es mit unserem Kochlehrer dann erst einmal auf den Markt, um dort die frischen Zutaten zu besorgen. Zurück in der Kochschule wurden die Weidenkörbchen dann gegen bunte Kochschürzen eingetauscht und dann hieß es auch schon „an die Töpfe, fertig – los!“.

Tadaaa, und das war das Menü:

  • Tom Yam Goong
  • Pad Thai
  • fein gehackter Hühnchensalat
  • Grünes Curry mit Hühnchen
  • süße, gelbe Mango mit Sticky Reis (Klebreis)

Selbstverständlich haben wir die Gerichte nicht nur selber zubereitet, sondern im Anschluss auch gemeinsam verspeist. Die Bäuche waren am Ende zwar mehr als voll, aber es war einfach nur köstlich.

Kochkurs @ Silom Thai Cooking School:

Tja, und weil ich euch hier auf dem Blog ja nicht immer nur was vorschwärmen kann, habe ich mir überlegt, dass ich gerne das Rezept von meiner Leibspeise „Tom Yam Goong“ mit euch teilen möchte. Das Original-Rezept  aus dem Kochkurs gibt’s unter dem unten stehenden Link zum Downloaden. Lasst es euch schmecken!

>> Download Rezeptkarte Tom Yam Goong

Nach unserem Kochkurs ging es übrigens noch mit unserem grandiosen Kochteam weiter ins Above Eleven. In der Skybar haben wir bei leckeren Cocktails den schönen Tag ausklingen lassen und dabei diesen wunderbar roten Sonnenuntergang über den Dächern von Bangkok bewundert.

 Cocktailabend über den Dächern Bangkoks im Above Eleven :

Eine Insel fast für uns alleine – Koh Lanta

In der letzten Maiwoche sind Lucie und ich nach Koh Lanta geflogen. Die Insel liegt im Südwesten von Thailand im Andamamensee. Lange pfirsichfarbende Sandstrände, türkisblaues Wasser und ein Hotel direkt am Meer — wir haben es uns mal wieder richtig gut gehen lassen!

Da, als wir dort waren, gerade die Nebensaison begonnen hat, hatten wir die Insel fast für uns alleine. So konnten wir ganz entspannt den Tag am so gut wie menschenleeren Strand in der Hängematte verbringen. Bei unserer Erkundungstour der Insel mit dem Roller hatten wir sogar noch ein wenig mehr Glück: versteckt hinter Palmen und Felsformationen haben wir einen einsamen Paradiesstrand nach dem anderen gefunden. Wir konnten unser Glück kaum fassen und haben den Luxus und die Idylle der ruhigen Paradiesstrände vollstens ausgekostet.

Ein weiteres Highlight war unsere 4-Island-Schnorchel-Tour mit dem Longtailboot durch den Meeresnationalpark von Koh Lanta. An verschiedenen Korallenriffen durften wir die bunte Unterwasserwelt bestaunen. Anschließend sind wir durch den ca. 80 Meter langen Emerald Cave, eine ziemlich dunkle Höhle inmitten der offenen See, geschwommen. Was uns dann am Ende der Höhle erwartet hat, war einfach nur atemberaubend — eine versteckte Lagune mit einem kleinen Strand umsäumt von himmelhohen Felsen und einem Urwald. Zum Abschluss der Tour gab es dann noch ein kleines Picknick am puderweißen Sandstrand der kleinen (unbewohnten) Insel Koh Ngai. Was will man mehr…?

Hier sind wir untergekommen:
Coco Lanta Eco Resort

Ein Kindheitstraum wird wahr – hautnah mit den Elefanten

Als ich fünf Jahre alt war, war mein aller größter Wunsch, einen Elefanten als Haustier zu haben. Natürlich war mir schon damals bewusst, dass so ein Elefant nicht in mein Kinderzimmer passen würde, aber auch dafür hatte ich mir schon eine Lösung ausgedacht: „Er kann dann ja einfach bei uns hinterm Haus im Garten schlafen“. Ganz simpel, oder? Elefanten waren meine aller liebsten Lieblingstiere. Während sich andere Mädchen in dem Alter für Pferde interessiert haben, ihre Zimmer mit Pferdepostern dekoriert  und über nichts anderes mehr gesprochen haben, ließ mich das eher kalt. Eher habe ich dann noch angefangen darüber zu diskuturien, dass Elefanten doch die viel schlaueren und besseren Tiere seien. Und wenn mir die Frage gestellt wurde, was ich später einmal werden möchte, musste ich nicht lange nachdenken: „Elefantenwärterin“.
Gut, das mit dem Berufswunsch hat sich dann irgendwie doch noch einmal in eine ganz andere Richtung entwickelt. Auch meinen Plan, einen Elefanten bei uns im Garten unterzustellen, habe ich irgendwann auf Eis gelegt. Dennoch, meine besondere Vorliebe für die großen, liebevollen Dickhäuter habe ich bis heute behalten.

Als ich vor zwei Jahren bei einem Safaristreifzug durch das Okavango Delta in Botswana einem wilden Elefanten in freier Wildbahn begegnet bin (wohlgemerkt in sicherer Ferne), war das schon ein besonderes Erlebnis. Getopp wurde dies nun in diesem Jahr in Thailand bei unserem Besuch im Elephant’s World , einem Reservat, indem sich um erkrankte, alte, und zurückgelassene Elefanten gekümmert wird. Anders als in anderen Einrichtungen oder den in vielen Touristengegenden angebotenen Elefeanten-Trekkingtouren, werden die Tiere im Elephant’s World artgerecht gehalten und gepflegt.

Einen ganzen Tag lang haben Lucie, Miri und ich im Reservat mit den grauen Riesen verbacht. Wer jetzt allerdings glaubt, dass das nur eine Streichelzooaktion war, der hat sich aber geschnitten. Nee, wir haben richtig mit angepackt und bei der Pflege der Tiere mitgeholfen. Dass das mit richtig körperlich anstrengender Arbeit zu tun hat, hatte ich bei meinem Berufswunsch als kleines Mädchen nicht bedacht. Wusstet ihr z.B., dass ein Elefant allein 16 Stunden am Tag isst, um auf seine tägliche Ration zu kommen? Damit die großen Nimmersattler auch genügend zu essen bekommen, haben wir vor allem dabei geholfen, das Futter zu beschaffen, vorzubereiten und dann an die Tiere zu verfüttern. Außerdem hatten wir die Chance eine Menge über die Elefanten zu lernen. Natürlich gab es zwischendrin auch immer die Möglichkeit, die Elefanten zu streicheln und zu kuscheln, denn die lieben Dickhäuter sind uns den ganzen Tag nicht von der Seite gewichen. Highlight war, dass wir dann am Ende selbst zu den Elefanten in den Fluss springen gemeinsam mit ihnen baden konnten.

Der Tag im Elephant’s World in Kanchanaburi zählt auf jeden Fall zu einem meiner schönsten Erlebnisse hier in Thailand. Wir hatten echt super viel Spaß — aber das seht ihr bestimmt auch selbst auf den Fotos. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an Miri, die wieder voll in ihrem Element war und so viele tolle Bilder von uns mit den Elefanten geschossen hat!

Kanchanaburi & Elephant’s World Reservat:

Hier sind wir untergekommen:
Kanchanaburi Good Times Resort