Sawatdee ka Thailand!

Auch wenn mit ein wenig Verspätung: Sawatdee ka Thailand und Hello Bangkok!

Hello Bangkok

Seit meiner Ankunft vor zwei Wochen habe ich schon so viel erlebt, dass ich noch gar nicht dazu gekommen bin, hier zu schreiben und zu berichten. Für alle, die es nun noch nicht mitbekommen haben: Ich bin gut in Thailand angekommen und habe mich, so weit das jetzt schon möglich ist, bereits ziemlich gut eingelebt. Das liegt bestimmt auch daran, dass ich hier momentan viele liebe und bekannte Gesichter aus meinem Studium in Wiesbaden um mich herum habe, die mir das Zurechtfinden und Einleben in Bangkok um einiges erleichtern.

Gleich nach meiner Ankunft am Flughafen in Bangkok, hatte ich einen ganz herzlichen Empfang. Meine lieben Freundinnen, Miri und Anne, haben mich vom Flughafen abgeholt und mich gleich zu meinem Apartment gebracht. Wir wohnen hier alle in der selben Anlage, was ich ganz schön finde, weil man hier so immer mal wieder einem bekannten Gesicht über den Weg läuft.

In den ersten drei Tagen hat mich Miri viel an die Hand genommen und mir alles gezeigt, mich bei vielen organisatorischen Sachen unterstützt und geholfen, dass ich mich schnell zurechtfinde. Ohne sie, wäre das bestimmt nicht so schnell und problemlos verlaufen, da man sich hier aufgrund der fremden Landessprache und Kultur, dann doch so ein paar Barrieren stellen muss. Glücklicherweise hat ja alles super funktioniert und eine bessere Starthilfe hätte ich hier gar nicht haben können.

Das einzige, was mir in den ersten Tagen nach meiner Ankunft ein wenig zu schaffen gemacht hat, waren das Wetter und die Zeitverschiebung. Denn obwohl ich totmüde war, habe ich Nachts kein Auge zu machen können. Das hat sich mittlerweile allerdings gelegt. Was das Wetter angeht, hätte ich mir eigentlich auch keine bessere Reisezeit aussuchen können: bin ich in Deutschland noch mit Wollmütze und Winterjacke zum Flughafen gefahren (die Winterjacke ist selbstverständlich in Deutschland geblieben), hat mich in Thailand eine ganz schöne Hitze begrüßt – denn mit März und April beginnt hier gerade die heißeste Zeit. Doch auch daran gewöhnt man sich und glücklicherweise haben wir hier in unserer Apartmentanlage auch einen Pool, der die heißen Tage in der Großstadt erträglich machen.

Kulinarisch komme ich hier mit dem täglich frischen Obst und den leckeren Thaigerichte auch vollstens auf meine Kosten. So viele Mangos, Ananas und Bananen wie ich hier in den letzten zwei Wochen schon verputzt habe, esse ich in Deutschland nichtmal in einem Jahr. Gleiches gilt für Fisch und Meeresfrüchte – wer mich kennt, weiß, dass das für mich ein absoluter Traum ist.

Von Bangkok selbst habe ich bis auf das Viertel, in dem ich wohne und der Universität, an der ich studiere, noch nicht viel gesehen. Denn drei Tage nach meiner Ankunft habe ich schon wieder meinen Rucksack gepackt und mich gemeinsam mit Miri in den Süden aufgemacht, um dort am Ton Sai Beach und auf Koh Phi Phi für sechs Tage die Seele baumeln zu lassen und ganz entspannt in mein neues Leben in Thailand zu starten (einen ausführlichen Bericht und Fotos gibt es dazu dann hier in den nächsten Tagen zu lesen). Nichtsdestotrotz habe ich in den ersten Tagen Bangkok schon einige Dinge erleben können:

Am Dienstag bin ich beispielsweise zur Thai Massage gegegangen und habe mich eine Stunde lang auf traditionelle Art „massieren“ lassen. Was eigentlich ziemlich harmlos mit einem kurzen Fußbad anfing, hat sich dann später zu einer, sagen wir, dynamischen Streck-, Dehn- und Druckübung entwickelt. Mit vollem Körpereinsatz hat sich die gute Frau meinen Körper vorgenommen und gefühlt jeden einzelnen Muskel langgezogen und gedehnt und mir so eine Stunde lang abwechselnd Schmerz und Entspannung bereitet. Ein Glück, dass ich am Anfang gesagt habe, dass ich gerne die „softere“ Variante haben möchte – ansonsten wäre ich da wohl eher nur mit Schmerzen gelegen. Rückblickend muss ich allerdings sagen, dass ich am Ende tatsächlich super entspannt war und ich mir den kleinen Luxus einer traditionellen Thai Massage von 3,50€ die Stunde wohl öfter einmal gönnen werde… Gestern Abend bin ich mit ein paar Mädels dann noch über den Night Market gebummelt, wir haben uns durch die vielen leckeren Essensstände probiert, das bunte Treiben auf dem Markt beobachtet und sind sogar an einigen Ständen fündig geworden und konnten für wenig Geld ein paar schöne Oberteile shoppen. Fotos vom Night Market und den ganzen Köstlichkeiten findet ihr unten in der Galerie.

Obwohl ich am Wochenende schon meine ersten zwei Unitage hinter mich gebracht habe, fühlt es sich bei mir momentan immer noch viel mehr wie ein großer Urlaub an und nicht danach, dass ich hier nun tatsächlich für die nächsten zehn Monate leben und studieren werden. Ein richtiger Alltag ist also noch nicht eingekehrt und ich vermute, dass das auch noch ein wenig dauern wird, da wir in der kommenden Woche schon wieder für ein paar Tage die Rucksäcke packen und Bangkok verlassen werden. Diesmal geht es für fünf Tage hoch in den Norden, um in Sukhothai und Chiang Rai die alten Tempel und das Kulturerbe Thailands zu erkunden. Ich werde euch hier dann wieder berichten!

Bis dahin sende ich euch ganz liebe Grüße aus Bangkok und hoffe, dass es euch genauso gut geht wie mir!

Eure Annalena

Meine ersten Eindrücke aus Bangkok:

Ein kleiner Einblick in mein Apartment in Bangkok, wo ich nun die nächsten zehn Monate wohnen werde. Die Wände sind zwar noch ziemlich kahl, aber diesem Projekt werde ich mich wohl erst in den kommenden Wochen widmen können:

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