Ein Kindheitstraum wird wahr – hautnah mit den Elefanten

Als ich fünf Jahre alt war, war mein aller größter Wunsch, einen Elefanten als Haustier zu haben. Natürlich war mir schon damals bewusst, dass so ein Elefant nicht in mein Kinderzimmer passen würde, aber auch dafür hatte ich mir schon eine Lösung ausgedacht: „Er kann dann ja einfach bei uns hinterm Haus im Garten schlafen“. Ganz simpel, oder? Elefanten waren meine aller liebsten Lieblingstiere. Während sich andere Mädchen in dem Alter für Pferde interessiert haben, ihre Zimmer mit Pferdepostern dekoriert  und über nichts anderes mehr gesprochen haben, ließ mich das eher kalt. Eher habe ich dann noch angefangen darüber zu diskuturien, dass Elefanten doch die viel schlaueren und besseren Tiere seien. Und wenn mir die Frage gestellt wurde, was ich später einmal werden möchte, musste ich nicht lange nachdenken: „Elefantenwärterin“.
Gut, das mit dem Berufswunsch hat sich dann irgendwie doch noch einmal in eine ganz andere Richtung entwickelt. Auch meinen Plan, einen Elefanten bei uns im Garten unterzustellen, habe ich irgendwann auf Eis gelegt. Dennoch, meine besondere Vorliebe für die großen, liebevollen Dickhäuter habe ich bis heute behalten.

Als ich vor zwei Jahren bei einem Safaristreifzug durch das Okavango Delta in Botswana einem wilden Elefanten in freier Wildbahn begegnet bin (wohlgemerkt in sicherer Ferne), war das schon ein besonderes Erlebnis. Getopp wurde dies nun in diesem Jahr in Thailand bei unserem Besuch im Elephant’s World , einem Reservat, indem sich um erkrankte, alte, und zurückgelassene Elefanten gekümmert wird. Anders als in anderen Einrichtungen oder den in vielen Touristengegenden angebotenen Elefeanten-Trekkingtouren, werden die Tiere im Elephant’s World artgerecht gehalten und gepflegt.

Einen ganzen Tag lang haben Lucie, Miri und ich im Reservat mit den grauen Riesen verbacht. Wer jetzt allerdings glaubt, dass das nur eine Streichelzooaktion war, der hat sich aber geschnitten. Nee, wir haben richtig mit angepackt und bei der Pflege der Tiere mitgeholfen. Dass das mit richtig körperlich anstrengender Arbeit zu tun hat, hatte ich bei meinem Berufswunsch als kleines Mädchen nicht bedacht. Wusstet ihr z.B., dass ein Elefant allein 16 Stunden am Tag isst, um auf seine tägliche Ration zu kommen? Damit die großen Nimmersattler auch genügend zu essen bekommen, haben wir vor allem dabei geholfen, das Futter zu beschaffen, vorzubereiten und dann an die Tiere zu verfüttern. Außerdem hatten wir die Chance eine Menge über die Elefanten zu lernen. Natürlich gab es zwischendrin auch immer die Möglichkeit, die Elefanten zu streicheln und zu kuscheln, denn die lieben Dickhäuter sind uns den ganzen Tag nicht von der Seite gewichen. Highlight war, dass wir dann am Ende selbst zu den Elefanten in den Fluss springen gemeinsam mit ihnen baden konnten.

Der Tag im Elephant’s World in Kanchanaburi zählt auf jeden Fall zu einem meiner schönsten Erlebnisse hier in Thailand. Wir hatten echt super viel Spaß — aber das seht ihr bestimmt auch selbst auf den Fotos. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an Miri, die wieder voll in ihrem Element war und so viele tolle Bilder von uns mit den Elefanten geschossen hat!

Kanchanaburi & Elephant’s World Reservat:

Hier sind wir untergekommen:
Kanchanaburi Good Times Resort

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s